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Regeln

Das „Muster“, wie die Kommunikation strukturiert wird, beschreiben die Regeln. In ihnen werden einmal die Schritte festgelegt, die z.B. in einem Entscheidungsprozeß zu gehen sind, damit alle am Ende die gefundene Lösung mittragen können. Auch der Aufbau einer Kurseinheit erfolgt in bestimmten Schritten, z.B. Einzelarbeit – Kleingruppe – Plenum. Neben diesen Schritten gibt es bestimmte verbale Strategien für die Leitung, z.B. das Gehörte mit eigenen Worten wiederzugeben (Verbalisieren), Gesprächsbeiträge zu ordnen und zu strukturieren. Regeln sichern die adäquate Bearbeitung der Inhalte. Weiterhin gibt es Regeln, auf die der Moderator oder der Leiter einer Konferenz wie auch der Referent eines Kurses achten, um alle einzubeziehen, daß z.B. jeder ausreden kann, daß Beiträge im Erfahrungsaustausch nicht bewertet werden. So gestaltet die Moderation bzw. die Kursleitung mit den Regeln das Erreichen des Ziels. Die jeweilige Kommunikationsform wie auch eine Methode in einem Kurs wirken auf die Beziehung zwischen den Beteiligten zurück: Ein Vortrag in einem Kurs strukturiert die Beziehung anders als ein Erfahrungsaustausch in einer Kleingruppe. Auch die Emotionalität wird von der Kommunikationsform beeinflußt, eine Diskussion ist eher angespannt, ein Erfahrungsaustausch hat meist eine wärmere Emotionalität.



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