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Beziehung

In jeder Kommunikation gibt es eine Beziehungsebene, auf der wir Sympathie und Antipathie empfinden und ausdrücken. Auf dieser Ebene geht es auch um Einfluß und um die Macht. Diese Beziehungsebene spielt immer „mit“, auch bei dem sachlichsten Thema. Die Beziehungsebene wirkt auf die Inhalte zurück. Wenn die Beziehungen zwischen den Gesprächspartnern bzw. Konferenzteilnehmern gut sind, können Sachthemen ohne Anspannung bearbeitet. Wenn Antipathie und Verärgerung auf die Beziehung bestimmen, kommt die Diskussion oder die Konferenz zu weniger guten Ergebnissen. Wir besprechen aber einen Inhalt nicht nur um seiner selbst willen, sondern weil wir damit ein Ziel erreichen wollen, z.B. um uns zu informieren oder in einem Vorstand eine Entscheidung zu treffen. Sowohl eine Reisegruppe wie ein Vorstand sind zur Erreichung eines Ziels zusammen gekommen. Damit Kommunikation auf das Ziel hin ausgerichtet werden kann, müssen die Partner in eine Beziehung eintreten. Hinzu kommt noch ein Rahmen, in dem sich die Kommunikation abspielt. Der Rahmen ist anders, je nachdem, ob ich mit anderen Erfahrungen austausche, einem Vortrag zuhöre oder mich an einer Diskussion beteilige. Wieder eine andere Kommunikationsform wird eingesetzt, wenn ein Gremium oder ein Team eine Entscheidung herbeiführt. Diese verschiedenen Kommunikationsformen funktionieren nach bestimmten Regeln, z.B. durchläuft ein Entscheidungsprozeß einzelne Schritte, die nicht einfach vertauscht werden können.



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