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Paulus und die „Milieus“ seiner ZeitPaulus trägt seine Botschaft, das Evangelium von Jesus, dem Christus, in die verschiedenen Kontext seiner damaligen Zeit. Ihm ist es zu verdanken, dass das Christentum in die Lebenswelten anderer Völker, Schichten und Kulturen eingepflanzt wurde. Paulus begibt sich auf seinen Reisen in die unterschiedlichen Lebenswelten, er predigt gleichermaßen vor Sklaven und Freien, vor Juden und Heiden, vor den einfachen Leuten in Korinth (1 Kor 1,26-29) bis zu den Philosophen in Athen (Apg 17). Er knüpft in seinen Reden an die unterschiedliche Bildung, Kultur und Situation der Zielgruppen an. Paulus trägt das Christentum auch aus dem dörflichen Raum in die Großstädte, sprengt geistige und räumliche Grenzen. Seine wichtigste Errungenschaft war die Öffnung des Christentums auch für „Heiden“, d.h. auch solche Menschen konnten Christen werden, die nicht vorher Juden waren oder Juden wurden. Sie konnten Christen werden, ohne dass sie die Forderungen des jüdischen Gesetzes erfüllen mussten. Eckhard Bieger |
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