Vereinbarungen mit Gremien
Hier werden Punkte aufgelistet, auf die sich ein Team, eine Leiterrunde, ein Gremium verständigen kann. Wichtig ist, eine Regelung über das Vorgehen bei Konflikten zu vereinbaren. Denn ist der Konflikt eingetreten, ist es sehr viel schwieriger, sich über Verfahren zur Konfliktlösung zu verständigen. Wenn man am Beginn schon die Möglichkeit eines Konflikts in Rechnung stellt, wird der Konflikt meist nicht so heftig, wie wenn die Gruppe, das Team sich vom Konflikt überrascht fühlt.
Das Gremium leitet: Vertretung der Leitung: Bei Gremien: Entsendungsrecht: Die Vertretung ist folgendermaßen geregelt:
Organisatorisches - Festlegung der Sitzungstermine 6, 12 Monate im Voraus. - Es werden Termine vereinbart, bis zu denen bestimmte Fragen entschieden werden. - Die Sitzung wird durch Unterlagen zu jedem Punkt, der entschieden werden soll, vorbereitet. - Einladung und Versand der Unterlagen ___ Wochen / Tage vor der Sitzung
Mitarbeit, Anwesenheit, Pünktlichkeit Jeder arbeitet aktiv mit, z.B. in einer Projektgruppe Es besteht Anwesenheitspflicht, Wer verhindert ist, entschuldigt sich (schriftlich) beim Leiter Die Sitzungen beginnen pünktlich und enden zur vorher vereinbarten Zeit. Wer zu spät kommt, achtet auf das, was die Gruppe, das Team gerade beschäftigt und setzt sich einfach auf seinen Platz. Besprechungspunkte, die unter Verschiedenes angemeldet werden, kommen in der Sitzung, in der sie angemeldet wurden, noch nicht zur Abstimmung.
Regeln für Abstimmungen - Es wird Einstimmigkeit angestrebt. - Die Ergebnisse werden protokolliert
Die spirituelle Ebene wird thematisiert, dies obliegt........ (z.B. dem Leiter)
Methoden und Verfahren Die Moderation ist verantwortlich für die Methoden. Der Ablauf der Sitzung, z.B. Einstieg, wie Themen ausgewählt und behandelt werden, sowie die Gestaltung des Ausklangs werden vereinbart. Vor einem Thema hat jeder die Möglichkeit, seine Beobachtungen, Erfahrungen einzubringen. Aktuelles kann das vereinbarte Thema verdrängen, dafür ist die Zustimmung der Anwesenden notwendig.
Konfliktkultur Über Persönliches von anderen wird außerhalb der Sitzung, des Treffens nicht gesprochen. Unzufriedenheit soll zeitgemäß angesprochen werden, Kritik, Konfliktanmeldung sind am Ende der Sitzung nicht mehr möglich Konflikte, die in der Gruppe auftreten, werden in der Gruppe geklärt.
Wenn es schwierig wird, bei Konflikten - Die Moderation übt während der Sitzung, des Treffens das Hausrecht über den Raum aus. - Die Moderation ist nicht für die Stimmung in dem Gremium verantwortlich, wohl aber dafür, dass angemeldete Missstimmungen und Konflikte bearbeitet werden können. - Die Moderation erklärt sich bereit, angemeldete Mißstimmungen und Konflikte mit den Beteiligten zu klären. - Vor der Bearbeitung eines Konflikts wird abgeklärt, ob eine Moderation von außen zugezogen wird.
Eckhard Bieger
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