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Was macht eine Übung? Sie ermöglicht Teilnehmern, aktiv zu werden. Dadurch speisen Übungen Lernenergien in den Kurs. Die Kunst besteht darin, die Energien für den nächsten Schritt zu nutzen. Das ermöglicht eine Übung, weil sie immer zu einer bestimmten Erfahrung, einer Einsicht, zu einem Arbeitsergebnis führt. Diese werden in der Auswertungsphase der Übung herausgearbeitet, um dann weitergeführt zu werden. Beispiele: 1. Training Um die Energien zu nutzen und auch an dem Thema, der Frage der Teilnehmer weiterzuarbeiten, ist eine sorgfältige Auswertung Voraussetzung. Ohne Auswertung verpufft eine Übung. Dabei ist immer die thematische Logik zu beachten. Wenn Teilnehmer oder Teammitglieder sich durch Kleingruppenarbeit in eine bestimmte Fragestellung eingearbeitet haben, dann gehen sie wie von selbst auf dem Weg weiter. Deshalb muss die Leitung an dem, was die Teilnehmer erkannt haben, was sie bewegt, an ihren neuen Fragen weiterarbeiten und darf nicht ein anderes Thema, z.B. durch ein Kurzreferat, einspeisen. Erst wenn das Thema bearbeitet ist, geht die Leitung zu einemneuen Thema über. Die Leitung kann jewiels im Einstieg für einen neuen Arbeitsschritt die Aufmerksamkeit lenken. Will sie auf ein Thema direkt hinsteuern, geht das am einfachsten über einen Erfahrungsaustausch. Wichtig ist, die Fragestellung für den Erfahrungsaustausch bzw. die Lexikonmethode so zu formulieren, dass die Teilnehmenden sich auf die Fragestellung hin bewegen. |
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