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Coaching oder Supervision?Der Begriff Coaching ist von dem englischen Begriff coach = Kutscher abgeleitet. Der Kutscher hat die Reisenden an das Ziel zu bringen. Heute ist mit dem Coaching eher die Begleitung, Beratung und Unterstützung von Menschen gemeint, sei es im sportlichen, beruflichen oder persönlichen Kontext. Ziele eines Coachings können sein:
Dabei hat der Coach die Rolle eines Beraters, der Coachee entscheidet jeweils, was er umsetzt und welche Vorgehensweisen für ihn und seine Praxissituation passen. Im Coaching wird individuell und praxisnah an den persönlichen Zielen des Coachees gearbeitet. Zu Beginn eines Coachingprozesses wird ein schriftlicher Kontrakt geschlossen, in dem die Ziele, die Vorgehensweise, die Regeln, der Zeitrahmen und die Kosten festgehalten sind. Coaching kann im persönlichen Kontakt, per e-mail oder Telefon durchgeführt werden. Was unterscheidet Coaching von der Supervision? Supervision kommt ebenfalls aus dem englischen und bedeutet (Leistungs-) Kontrolle, Inspektion. Die Supervision versteht sich aber nicht als ein Kontrollinstrument, sondern sie bietet durch ihre Vorgehensweise Entlastung für Menschen, die in einem sehr fordernden Beruf stehen. Entlastung von psychischen Belastungen sollen dem burn out in bestimmten Berufgruppen vorbeugen. Supervision dient darüber hinaus auch der Klärung von schwierigen Situationen im Berufsalltag sowie der Aufarbeitung von diesen Situationen. Coaching unterscheidet sich von der Supervision an den Punkten, an denen die fachliche Kompetenz des Coach ins Spiel kommt. Im Coaching kann der Coach mit seiner Kompetenz auch bestimmte Inhalte einbringen. Die Supervision legt einen größeren Wert auf die Aufarbeitung und Entlastung. Coaching legt den Fokus mehr auf konkrete Lösungsansätze und Kompetenzerweiterung. Deshalb gehören auch Trainingseinheiten zu einem Coachingprozess, wenn die Lösung des Problems das erforderlich macht. Jutta Mügge
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